die Spiroergometrie 

in Arbeit

ist ein Verfahren bei dem durch Messung des Volumens und der Konzentration der Atemgase  während einer definierten körperlichen Belastung die Reaktion von Herz, Kreislauf sowie Atmung und Stoffwechsel untersucht und quantifiziert werden kann. Lässt man die Arbeit weg, so kann man mit der Spirometrie und zusätzlicher Bestimmung der Atemgase einfach den Grundumsatz messen – ein Grund, warum Endokrinologen sich schon lange mit der Methodik beschäftigen.

Wie funktioniert die Spiroergometrie?

Die frühen Anfänge der Spiroergometrie reichen bis ins Ende des 19. Jahrhunderts. Mit dem Douglas-Sack, einem sehr großen Luftballon, mit dem der Gasaustausch gemessen wurde, hat der ältere der beiden Autoren noch seine ersten Grundumsatzuntersuchungen durchgeführt. Fehler in der Handhabung und bei der Kalkulation waren leicht zu erzielen!

Heute zieht der Proband eine gut schließende Plastik-Maske auf, die mit Messsensoren verbunden ist. Hat man richtig geeicht, gibt es kein Leck in der Maske, dann ist das Erzielen reproduzierbarer Ergebnisse auch auf dem Ergometer, sogar im Freien – keine riesige Kunst mehr. Die  Interpretation der Messergebnisse insbesondere bei den verschiedenen medizinischen Fragestellungen erfordert aber für jedes der Fächer spezifische Erfahrungen!

Generell werden bei der Spiroergometrie zwei verschiedene Belastungsregime unterschieden:

  • die Rampenbelastung, bei der alle meist alle 30 Sekunden die Belastung in kleinen Schritten gesteigert wird
  • die Stufenbelastung, in der eine definierte Steigerung alle 3 – 4 Minuten vorgenommen werden sollte, um näherungsweise jeweils ein Steady state zu erreichen.

Geht es bei einem Probanden um die Abklärung von Krankheiten, so sollte unbedingt ein EKG mit gemacht werden. Es gelten dafür eindeutige Ausschluss- und Abbruchkriterien.

Wozu dient die Spiroergometrie?

Da die Spiroergometrie Auskunft über vielfältige Funktionen unseres Körpers gibt, wird sie in vielen medizinischen Fachdisziplinen sowie in den Sportwissenschaften bei vielfältigen Fragestellungen angewandt.

  • Beurteilung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit
  • Abklärung von Herzkrankheiten
  • Frage der Belastungshypertonie
  • Gas-Austausch-Störungen in der Lunge
  • Präoperative Leistungskontrolle
  • gutachterliche Leistungsanalyse
  • Stoffwechseluntersuchungen in Ruhe und unter Belastung
  • Trainingssteuerung bei Athlethen
  • Trainingssteuerung bei Sportwilligen

Indirekte Kalorimetrie

Spiroergometrie im Sport

Spiroergometrie und Laktat

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